Wie die taz meldet, sperren die Nazis nun doch Journalisten von ihrem Massentreffen verfassungsfeindlicher Krimineller, das sie selbst Parteitag nennen, aus. Ursprünglich sollten die Medien laut tagesschau (siehe unten) erstmals von und über den Konvent der Undemokraten direkt berichten.
Die NPD schließt unliebsame Journalisten von ihrem Bundesparteitag aus. Drei Medienmitarbeiter dürfen die Kongresshalle im bayrischen Bamberg, in der die Rechtsextremen tagen, nicht betreten. “Sie haben im vorauseilenden Gehorsam die antidemokratischen Phantasien der multikulturellen BRD-Obrigkeit Realität werden lassen” erklärt NPD-Sprecher Klaus Beier dazu.
Per Mail teilte der Beier dem Fernsehreporter Ulrich Neumann von der ARD-Sendung “Report Mainz” und der Journalistin Andrea Röpke, die unter anderen für Panorama und Taz arbeitet, den Rauswurf mit. Den Zutritt in den Hegelsaal der Halle verwehrt die NPD auch noch einem Fotografen. Ihn allen unterstellt Beier “unprofessionelle Aktionen”. Mit ihren Berichten, die angeblich jenseits journalistischer Fairness lägen, hätten sie der Partei und “nationalen Menschen” erheblich geschadet.
In der Mail, die NDRInfo und der TAZ vorliegt, macht die NPD Röpke ein abstruses Angebot: “Sollten Sie Tatsachen geltend machen können, die ihre Bereitschaft erkennen lassen, sich zu resozialisieren, sind wir bereit, mit Ihnen zu sprechen”.
Das ist doch nun mal die wahre Satire, oder? Kriminelle Verfassungsfeinde und Schläger fordern resozialisiertes Verhalten. Tatsächlich geht es den Herrschaften wohl nur darum, dass öffentlich-rechtlich gewonnenes Beweismaterial für ein Verbot der NPD verhindert werden soll.






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