Aaron Koenig gehört zum Parteivorstand der Piratenpartei. In seinem Blog äußert er sich, wie außer mir auch andere wie beispielsweise der Pantoffelpunk finden, so, dass nun wirklich bald jede/r in dieser Republik annehmen muss, die Piraten trügen ihre Augenklappe nur auf dem rechten Auge.
Bei Aaron Koenig ist u.a. dieses hier zu lesen:
Und als ob es nicht schon schlimm genug wäre, Sarrazin salonfähig zu schreiben, ergänzt man am Ende des Beitrages dieses hier:
Summa summarum: Sarrazin hat nur unglücklich formuliert, aber im Ansatz stimmt schon, was er sagt. Und man ist auch noch seiner Meinung. Wer nicht tickt wie wir, der muss draussen bleiben!
Vom “entschlossenen” Umgang mit dieser Äußerung mache ich wie viele andere Piraten meinen Verbleib in der Partei abhängig. Langsam ist es genug.









Kenn auch den Post von Pantoffelpunk und bin über diesen hier bei dir gelandet und muss sagen, dass wenn ich das alles so lese, glaube ich wirklich das einige Piraten Ihre Augenklappe nicht rechts tragen sodern nur Links und in allem und jeden was rechtees sehen, gegen das man vorgehen muss.
Aaron König möchte ich nicht wirklich in Schutz nehmen, da ich zu Ihm auch so meine eigene Meinung habe. Er vergreift sich meist wirklich sehr oft in seiner Wortwahl aber wenn man auch mal etwas hinter die Fasade schaut kann man erkennen das seine Aussagen nicht rechts sind und auch, jedenfalls aus meiner Sicht, wahr und vertretbar sind.
Ich bin selber Pirat und selber Vertreter der Meinung das Sarrazin KEIN rechter ist, er nu sehr krass und direkt sagt was Sache ist. Er hätte es auch politisch korrekt verpacken können und schon würe sich keiner Aufregen, hat er aber nicht gemacht und schon ist die Diskussion in die Öffentichkeit getragen worden. Ergo? Ziel erreicht.
Aber ich schweife ab… Was ich sagen wollte ist eigentlich nur, dass man nicht in allem und jeden gleich was rechtes sehen muss, nur weil es politisch nicht korrekt ausgedrückt worden ist.
Die letzten beiden Absätze hätte ich nicht so sehr auf das, was darüber steht bezogen, insofern folgt für mich daraus nicht die Aussage, Sarrazin habe nur unglücklich formuliert. Die in dem Absatz dargebotenen Werte finde ich ganz ok, aber vielleicht habe ich nicht gut genug zwischen den Zeilen gelesen.
>> Langsam ist es genug.
Da ich zurzeit keine Alternative zu den Piraten sehe, wäre es mir ein bisschen zu früh, das Handtuch zu werfen. Wir sollten die Ärmel hochkrmpeln und genau bei solchen Themen anfangen zu arbeiten. Der Wahlkampf ist jetzt vorbei, nun muss der Meinungsbildungsprozess vorangetrieben werden.
Dies betrifft sowohl die innerparteiliche Transparenz als auch die Positionierung zu solchen Themen.
Twitter: oreoblue
sagt:
@ sc13ns
Was hilft eine Diskussion, die die beleidigt, um die es geht?
@ Quintil
Wenn “rechte Fauxpas” uns Piraten “von oben” ein ums andere Mal treffen, mag man irgendwann nicht mehr und man macht sich selbst zum Gespött oder viel schlimmer noch: Man unterstützt eigentlich derartig wirres Gedankengut!
Ich mag den Sarrazin überhaupt nicht, der hat hier schon so viel Mist gelabert, aber vieles wurde in den Medien schlecht zitiert!
Einzelne Aussagen wurden so gekürzt das der Zusammenhang verloren ging und die Zitate für sich extrem daneben sind, aber aus dem Zusammenhang gerissen wurden!
In der Berliner Zeitung wurde eine türkische Frau interviewt, selbst sie findet das Interview von Sarrazin ok!
@Wolfgang:
>> man macht sich selbst zum Gespött oder viel schlimmer noch: Man unterstützt eigentlich derartig wirres Gedankengut!
Das sehe ich nicht so, jedenfalls nicht so schnell und nicht, wenn man Stellung bezieht. Ich denke, dass solche Auseinandersetzungen eher zu erwarten waren.
@sc13ns:
Diese Einschätzung teile ich nicht. Aber vielleicht sind mir da ein paar Nuancen in den Worten von Herrn Sarazzin entgangen. Wenn er Satiriker wäre und bei der Titanic arbeiten würde, dann vielleicht…
Sarrazin hat sich sehr geschickt der Vermischung von Fakt, Vorurteil und Ausblendung bedient. Die Integrationsrückstände in Europa im Vergleich zu Chicago kann man anhand der Zahl von Integrations-Angeboten und für die Migranten eingestellten Lehrern erklären: 3 zu 1 für Chicago. So jetzt ratet mal welcher Finanzsenator da mit dem Rotstift unterwegs war… Im Grunde monieren Aaron und Tilo ein von Tilo selbstkatalysiertes Problem.