Archiv für die ‘wiki des tages’ Kategorie

Wiki des Tages und keine Argumente im Bayernkurier

13 Oktober 2009

Heute wird die CSU 64 Jahre alt. Dass man heutzutage mit bloßer Folklore und den typisch bayrischen Ritualen allein nicht mehr die Wähler mobilisieren kann, musste die CSU bei den letzten Wahlen schmerzhaft zur Kenntnis nehmen. Als ich mir eben mal die Homepage der CSU angeschaut habe, war ich überrascht. Ein flottes und gut gemachtes Angebot präsentiert sich dort. Das darf allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass ich natürlich kaum etwas mit den Inhalten der CSU anfangen kann. Meine positive Bewertung erstreckt sich also auf die Form, nicht auf die Inhalte.

Wessen Lied man bei der CSU singt, darf man angesichts zahlreicher Großspenden aus der Industrie nicht nur vermuten. Man muss es als gegeben betrachten.  Laut Wikipedia finanzierte sich die CSU 2007 so:

Die CSU erhielt 2007 Einnahmen von 43,4 Millionen Euro[5], davon 24,5 Prozent durch Spenden, 29 Prozent durch Mitgliedsbeiträge und 24,6 Prozent durch staatliche Mittel.

Also knapp ein Viertel der Einnahmen generiert die CSU aus Spenden. Seien es nun die 750.000 Euro des Bayrischen Industrieverbandes oder die  600.00 Euro des VBM – Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V., die uns Piraten hier in Schleswig-Holstein zu diesem offenen Brief, an dem ich zugegebenermaßen ein wenig mitgestrickt habe, inspirierten. Dass natürlich bis heute keine Antwort auf unseren Brief gekommen ist, überrascht uns nun doch. Ein wenig mehr Souveränität hatten wir bei diesem mächtigen Verband doch vorausgesetzt.

Zugute halten muss ich der CSU, dass sie die Presselandschaft in Bayern wenigstens offen angeht. Das ist hier bei uns in Schleswig-Holstein bekanntlich ein wenig anders, wird aber demnächst von der OSZE aufgearbeitet werden. In Bayern gibt es den “Bayernkurier” und der kommt verdammt ehrlich daher, wie man hier in diesem gerade eben von mir gefertigtem Screenshot sehen kann. Klickt man die Rubrik “Infos & Argumente” an, ergibt sich gähnende Leere:


Klar, dass ich mir diesen billigen Gag nicht entgehen lassen konnte.

Hierzulande im Norden der Republik sparen Zeitungen und Verlage unliebsame und kritische Parteien aus der Berichterstattung aus.

dass man in Bayern bei der CSU allerdings auch recht praktisch denken kann und damit möglicherweise Problemen begegnen möchte, die sich aus einer gewissen Unzufriedenheit der Bevölkerung ergeben könnten, zeigt dieses wunderbare Werbeplakat der CSU, dass ich bei FlickR gefunden habe:


Wir haben also allen Grund, der CSU heute zu gratulieren, nicht wahr?

Wiki des Tages

7 September 2009

Wusstet Ihr, dass in unserem Land bereits mehr als 240.000 Menschen das Bundesverdienstkreuz erhalten haben?

Bundesverdienstmedaille
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde heute vor 58 Jahren von Bundespräsident Theodor Heuss per Stiftungserlass eingeführt.

Unter den Ordensträgern befindet sich auch mein Vater, der für sein jahrzehntelanges Engagement im Bund der Kriegsblinden e.V. ausgezeichnet wurde. Auch deshalb habe ich eine besondere Beziehung zu diesem Orden. Die hatte ich aber eigentlich schon, bevor mein Vater ihn erhielt. Und das lag an dem in diesem Blog schon mehrfach vorgestellten Buch “Das große Bundesverdienstkreuz” von Bernt Engelmann.  Der Tatsachenroman erklärt uns spannend und informativ, dass üble Protagonisten aus der Nazizeit, die eben nicht nur “Mitläufer” sondern Verantwortliche” waren, zu den Ausgezeichneten gehören.

Die Herren Zumwinkel und Hartz haben ihre Orden bereits wieder zurück gegeben. Damit haben beide bewiesen, dass sie über so etwas wie “Restanstand” verfügen. Über genau den verfügten die Personen der Zeitgeschichte, die Engelmann nannte, nicht. Im Gegenteil: Unter der Regierung Biedenkopf verschwand der Tatsachen- und Enthüllungsroman aus der Stadtbibliothek Dresden und war nur noch in der sächsischen Landesbibliothek greifbar. [4].

Ich stelle gerade fest, dass Zensur in Deutschland doch nicht erst am 18. Juni 2009 im Bundestag begonnen hat, als dort mit den Stimmen von CDU und SPD und der Stimmenthaltung von 15 Grünen das “Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” beschlossen wurde.

Wiki des Tages

4 September 2009

Heute vor 50 Jahren begann in Deutschland mit der Uraufführung des Films “Der Frosch mit der Maske” im Stuttgarter Universum-Kino ein bis in die 70er Jahre dauernder Krimiwahn, bei dem ein ums andere Mal die Krimis von Edgar Wallace verfremdet und missbraucht wurden. Den mit psychedelischer Musik untermalte filmische Schwachsinn brauchte das Volk wohl als angenehmen Schauder während der Wirtschaftswunderzeit. Und wer wissen möchte, wie man so wird wie Wolfgang Schäuble, sollte sich damit näher beschäftige und dabei mit diesem Trailer anfangen:

Und irgendwie waren Frösche in den 60er das Sinnbild für das Böse, denn nur die Raumpatrouille Orion bewahrte uns davor, dass die “Frogs” die Erde beherrschten:

Und heute? Heute quaken die Frösche rund um den “Sumpf” Internet.

Wiki des Tages

1 September 2009

Edgar Rice Burroughs
Am 1. September 1875 wurde Edgar Rice Burroughs, der Erfinder von “Tarzan”, geboren. Nun ist es wahrlich nicht so, dass seine Werke der Weltliteratur zuzurechnen sind. Und wir fragen uns natürlich auch, was Zensursula wohl heute von ihm erlauben würde, schließlich heißt es bei Wikipedia:

Obwohl es in den Romanen und Geschichten Burroughs von schönen, nackten Frauen nur so wimmelt, werden sexuelle Beziehungen weder angedeutet, noch erwähnt. Burroughs Welt scheint eine präpubertäre zu sein. Doch ist die Jungfräulichkeit immer in Gefahr (vgl. Aldiss). Fast schon zwanghaft mutet an, dass es in den Geschichten Burroughs, die zwischen 1911 und 1915 geschrieben wurden, nicht weniger als 76 Mal zu Vergewaltigungsdrohungen kommt, die natürlich alle abgewendet werden können. Zu den Bedrohern der weiblichen Unschuld gehören verschiedene Marsianer, Sultane, Höhlenmenschen, japanische Kopfjäger und Affen.[2]

Erst die Verfilmung von “Tarzan” ab 1932 verhalf Burroughs zu Weltruhm. Seit 1932 hat sich, wie ich finde, bei der Kommunikation von Mann und Frau seit damals nicht viel verändert, wenn ich mir insbesondere das die letzte halbe Minute des folgenden Videos anschaue und das mit dem vergleiche, was sich bei großer Lautstärke in unseren Diskotheken Wochenende für Wochenende abspielt:

Wiki des Tages

31 August 2009

Walter MossmannFür mich ist er der deutsche Liedermacher schlechthin. Er ist auch der Beweis dafür, dass Zensur bei uns eben nicht erst mit der Internetsperre des fleischgewordenen Blondinnenwitzes zu Hause ist. Walter Mossmann, der heute seinen 68. Geburtstag feiert, wurde uns öffentlich-rechtlich bereits Anfang der 80er Jahre vorenthalten. In Februar 1982 wurde ihm  „Der Deutsche Kleinkunstpreis1981 verliehen. Mossmanns Preislied Lied für meine radikalen Freunde durfte dann aber im WDR nicht gesendet werden, obwohl dieser Mitveranstalter war.

Was er wohl heute singen würde, wenn er denn könnte. Eine Krebserkrankung hat ihm leider die Singstimme genommen, so dass wir uns nur noch an seinen alten Liedern erfreuen können. Eines, das uns erahnen lässt, was Walter Mossmann uns heute singen würde mit Blick auf Zensur, Vorratsdatenspeicherung und andere Bürgerrechtsverletzungen ist “Das Lied vom Lebensvogel”, in dem er sich mit dem Widerstand gegen Gorleben zu einer Zeit beschäftigt, als man dort anfing, den Wahnsinn zu vergraben.

Sein Gesamtwerk gibt es als Box mit 4 CDs zu kaufen. Ein sehr gutes Stück Zeitgeschichte und eine musikalische Beschreibung dafür, dass Sowas von Sowas kommt.

Wiki des Tages

25 August 2009

WarGames
John Badham feiert heute seinen 70. Geburtstag. Ihm verdanken wir viele sehr unterhaltsame Spielfilme, die sich mit dem technischen Fortschritt und der Überforderung des Menschen durch sie beschäftigt haben. Ein ganz bemerkenswerter Film dieser Reihe war “WarGames” aus dem Jahr 1983, in dem ein Junge sich in den Verteidigungscomputer des Pentagon mit einem Akustikkoppler einhackt und dabei fast den III. Weltkrieg auslöst.

Beim Lesen der Wikipedia-Artikel dazu wurde mir ganz warm ums Herz in Erinnerung an die Anfangszeiten der Digitaltechnik.

Und hier natürlich noch knapp 11 Minuten aus dem Film:

Wiki des Tages und einer für den Morgen

24 August 2009

Ken Hensley, die treibende musikalische Kraft der Band Uriah Heep feiert heute seinen 64. Geburtstag. Seine “Werke” waren musikalisch gewiss nicht so bedeutsam wie die des anderen heutigen Wikis, dafür aber in ihrer Zeit für mich wichtig. Meine allererste selbst gekaufte Single war nämlich “Look At Yourself” von Uriah Heep (5,- DM bei Radio Jensen in Neumünster, nach stundenlangem Hören an der “Plattenbar” auf Kopfhörern, die man sich ans Ohr halten musste).

Jean Michel Jarre, der heute 61 Jahre alt wird, ist da schon von anderem Kaliber. Er etablierte den Synthesizersound auf breiter Ebene und machte ihn so auch massenkompatibel. Und so schaffte er es eben auch, zur Jahrtausendwende vor den Pyramiden in Gizeh zu spielen. 120.000 Menschen nahmen an dem zweiteiligen Konzert teil, das 9,5 Millionen Dollar gekostet haben soll. Daraus hier das Stück “Bells”:

Ich bin noch unentschlossen, ob das nun musikalischer Gigantismus ist oder doch wertvoll?!?!

Wiki des Tages und einer für den Morgen

23 August 2009

1927: Die unter der Anklage des Raubmords zu Unrecht verurteilten Sacco und Vanzetti werden in den USA auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet (und im Juli 1977 rehabilitiert). 800 Polizisten mussten das Gebäude, in dem die Hinrichtung stattfand, vor Demonstranten schützen!

Wer nicht bei Wikipedia nachlesen mag, was in einer Welt ohne Internet möglich ist/war, kann sich die 7 1/2 Minuten lange Dokumentation des NDR anschauen:

Und den zweiten, knapp sieben Minuten Teil der Dokumentation dürft Ihr Euch natürlich anschauen:

Mit der Musik zum Film ist Ennio Morricone ein wirklich großer Wurf gelungen. Und die beste Version des Liedes hat natürlich Joan Baez gesungen und damit den Wunsch Vanzettis erfüllt, der wollte, dass die Menschen nicht um ihn weinen, sondern von ihm singen sollten:

Wiki des Tages

20 August 2009

Warum bin ich so, wie ich bin? Warum wurde mein Vater, so wie er geworden ist. Zwei Fragen, die gewiss bei jedem von uns irgendwann einmal wichtig sind oder werden und zusammen gestellt werden müssen.

Väterlicherseits stamme ich aus Ostpreußen. Dorthin bin ich Anfang der 90er Jahre mehrfach gefahren und habe Antworten auf diese Fragen  bekommen. Dass ich dort gleichzeitig auch eine sehr schöne, ursprüngliche Landschaft kennen lernen durfte, war so etwas wie die Belohnung meiner Neugier.

Menschen und Landschaften kann man nur im Zusammenhang begreifen, weiß ich seitdem. Geholfen hat mir dabei Arno Surminski mit seinen Büchern. Er wird heute 75 Jahre alt. Surminski hat ohne Revanchismus und Rachegedanken beschrieben, wie man dort gelebt hat, wo die eine Hälfte von mir herkommt. Das ZDF hat aus seinem Buch “Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?” einen tollen Dreiteiler gemacht den ich gerne einmal wieder sehen möchte.

Wiki des Tages

17 August 2009

Wer sich in diesen Tagen hinstellt und moralisierend den Zeigefinger erhebt, um ehemaligen DDR-Bürgern ihre politische Vergangenheit vorzuhalten, sollte dabei vorsichtig sein, vor allem wenn er der FDP angehört.

Wer einen Siegfried Zoglmann in seinen Reihen in vorderster Front (kein Wort passt an dieser Stelle besser!!!) hatte, sitzt heute noch ein wenig im Glashaus und sollte das Steinewerfen unterlassen. Von 1961 bis 1963 war Zoglmann parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, anschließend bis 1968 stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Mit seinem “ersten Leben” und in seinem “dritten Leben” schloß sich ein rechtsradikaler Kreis. Er wurde heute vor 97 Jahren geboren.

Und wer wissen will, wer außer Siegfried Zoglmann als Nichtmitläufer der NS-Zeit noch eine tolle Karriere im Nachkriegsdeutschland hinlegen konnte, sollte sich eines meiner Lieblingsbücher kaufen und lesen:

Wiki des Tages

14 August 2009

René Goscinny
Zu den Helden meiner Kindheit und Jugend zählten natürlich auch Asterix, Obelix und Lucky Luke. Ohne René Goscinny, der heute vor 83 Jahren geboren wurde, hätte es diese Figuren wohl nicht gegeben. Goscinny legte ihnen die Worte in den Mund.

Er starb im November 1977 in Paris bei einem ärztlichen Belastungstest an einem Herzinfarkt.

Wiki(s) des Tages

13 August 2009

Dass Älterwerden nicht automatisch auch klüger macht, hat uns vor wenigen Tagen die heute 58 Jahre alt werdende Angelika Leißner-Krüger bewiesen, als sie die Katze aus dem Sack ließ und weitere Internetsperren für nützlich hielt. Wie sagte die “Filmbeauftragte der SPD”?

Wir haben starke Grundrechte in unserem Grundgesetz verankert, aber die hindern uns manchmal, einfache, klare Lösungen zu finden.

Dabei habe die Politik so zu agieren, dass jeder Internetnutzer das Thema Copyright “auch versteht”.

Manchmal habe ich das Gefühl, in einem schlechten Film zu leben. Schlechte Filme gedreht hat Alfred Hitchcock, der heute vor 110 Jahren geboren wurde, nie, so viel ich weiß.

Wiki des Tages oder: Das ist scheußlich, Herr de Maiziére!

11 August 2009

1984: US-Präsident Ronald Reagan witzelt bei einer Mikrofonprobe. Er habe die in fünf Minuten beginnende Bombardierung der Sowjetunion angewiesen.

Ronald Reagan

Der “Scherz” sorgt international für Irritationen. Hier der Originaltext in der deutschen Übersetzung:

Liebe amerikanische Mitbürger, ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass ich gerade ein Gesetz unterzeichnet habe, das Russland für immer für vogelfrei erklärt. Wir starten die Bombardierung in fünf Minuten.”

Helmut Kohl
Nicht weniger widerlich war Helmut Kohls Vergleich vom Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse mit dem Hermann Göring:

“Das ist der schlimmste Präsident seit Hermann Göring.”

Und vergessen haben wir auch nicht, dass Helmut Kohl Gorbatschow mit Goebbels verglichen hat.

So, Herr de Maizière, sehen Scheußlichkeiten aus und hören sich Denunziationen an!

Wiki des Tages

10 August 2009

Andrés Segovia sagte über Eliot Fisk, der heute 55 Jahre alt wird: “Einer der brillantesten, intelligentesten und begabtesten Gitarristen unserer Zeit.” Dass die Witwe Segovias die Rechte von dessen Musik auf Eliot Fisk übertrug, war dann auch nur entsprechend konsequent.Eliot Fisk

Gegenwärtig übt Fisk eine Professur am Mozarteum in Salzburg aus, wo er in fünf Sprachen unterrichtet.

Die Stammleser der Alltäglichen Wahrheiten wissen, wie sehr ich den Saitenzupfern generell zugetan bin. Deswegen wird niemand so richtig überrascht sein, wenn es hier zum Wochenbeginn auch mal andere Klänge auf die Ohren gibt als Blues oder Rock. Hier also Eliot Fisk gute viereinhalb Minuten lang mit “Paganini’s Caprice #24″:

Wiki des Tages und einer für den Morgen

4 August 2009

Klaus Schulze, der deutsche Pionier der elektronischen Musik, wird heute 62 Jahre alt. Zusammen mit dem Japaner Kitaro hat er die Solomusik auf Synthesizern und dem Moog etabliert. Beide schufen hypnotische Klänge, die für ihre Zeit revolutionär waren. Mein erstes Album von Klaus Schulze war “Body Love”, der Soundtrack für einen Pornofilm von Lasse Braun, der nicht zuletzt wegen eben dieser Musik bis heute Kultcharakter hat.

Der Moog, auf dem Klaus Schulze spielte, war der helle Wahnsinn. Wikipedia schreibt dazu:

Klaus Schulzes Big Moog Modularsystem ist einer der legendären Synthesizer der siebziger Jahre.

Der Moog von Klaus Schulze (Bild: FlickR)
Das aus den Händen von Florian Fricke stammende etwa 100 kg schwere System war während der zweiten Hälfte der siebziger Jahre bis zum Erscheinen des Albums Dig It Schulzes Hauptsynthesizer. Dieser Moog Modularsynthesizer III p mit Sequenzer-Ergänzung B besitzt auf einer Fläche von 1,16 Quadratmeter mehr als 100 Drehknöpfe, Schalter und Buchsen für Verbindungskabel. Durch das programmierbare Doepfer-Interface MCV 24 wurde das System weitgehend modifiziert.

Das System war noch Anfang März 2005 für die The Dark Side of the Moog X in vollem Einsatz. Am 23. März 2005 wurde es auf Ebay versteigert.

Und damit wir alle noch einmal abschweifen können in die Anfänge der elektronischen Musik, gebe ich uns den 2. Teil des Stücks “Stardancer” aus dem Album “Body Love” aus dem Jahr 1977 auf die Ohren:

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