Beiträge getagged mit skurril

Zeitgemäß absurd

Stoppt Tierspams!Mir als bekennendem Protestanten ging das piratische Herz auf, als ich im Blasphemie-Blog lesen durfte, dass ein österreichischer Pfarrer in Linz am heutigen Welttierschutztag, der glechzeitig der Tag des heiligen Franaz von Assisi ist, auch Tiere segnet, die ihm per Mail oder SMS ans Herz gelegt worden sind. Im Blasphemie-Blog heißt es u.a.:

Weil viele Frauchen und Herrchen ihren Schützlingen den Transport nicht zumuten wollten, hat der Pfarrer den Kreis der vierbeinigen Teilnehmer auch auf jene erweitert, die nur per Foto anwesend sind.

Dieses Service dürfte sich rasch herumgesprochen haben, denn allein im vergangenen Jahr erhielt der Geistliche 550 E-Mails mit über 900 Tierbildern unter anderem aus Afrika, Australien oder Kanada. Die Besitzer baten um die Segnung der Vierbeiner. Für Pfarrer Zeiger ist es kein Problem, dass Teile seiner Herde nur auf Bildern anwesend sind: „Gebet und Segen kennen keine Grenzen und umspannen die ganze Welt“, freut er sich über die internationale Teilnahme an seiner Tiersegnung.

Warum auch nicht? Schließlich hat die Kirche ja auch jahrhundertelang Waffen gesegnet. Dass sie schwulen Paaren dagegen immer noch ihren Segen verweigert, macht mich nun allerdings noch wütender als bisher schon.

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Der Nuhr unterbietet sich nun selbst

Der von uns Piraten völlig zu Recht kritisierte Eintrag auf der Homepage des tatsächlichen Schmalspurcomedians Dieter Nuhr sieht plötzlich ganz anders und nun so aus:

Piratenpartei ist ja ein schöner Name. Der stimmt einfach. Es geht um einen Raubzug. Um Wahlkampfkostenrückerstattung und Diäten, um Pensionen und Zulagen. Die Piraten sind da ein gutes Beispiel, das sind ein paar verwirrte Studenten, die wollen sparen. Sie haben Angst, dass man im Internet in Zukunft vielleicht keine Musik mehr klauen darf. Und dass man Kinofilme nicht mehr für lau vor dem Kinostart runterladen kann. Oder Kinderpornografie – oder weshalb haben sie uns Herrn Tauß präsentiert, wohl kaum, weil er so kinderlieb ist. Was soll das? Die Freiheit ist in Gefahr. Und deswegen engagieren sich diese jungen Menschen. Und das sollte uns Wähler glücklich machen.

Das ist nach wie vor sein Eintrag für den 9. September 2009. Diesen Tag scheint der Herr Nuhr zwei Mal erlebt zu haben, denn ursprünglich schrieb er an diesem Tag das, was ich unter dem Titel “Wenn man keine Ahnung hat …” entsprechend gewürdig habe.

Herr Nuhr, was soll das? Schnell mal den Namen “Tauss” einfügen, einige andere Passagen entfernen und so die Nummer ungeschehen machen? Ohne ein Wort des Bedauerns. Ohne diese nachträgliche Änderung auch nur ansatzweise zu begründen. Auf die Karte zu setzen, dass die Piraten das Wort “Tauss” scheuen wie der Teufel das Weihwasser? Herr Nuhr, das ist ja noch dümmer als das, was zuvor auf der Seite stand.

Jetzt wissen wir endgültig, was wir von Ihnen zu halten haben. Und das ist wirklich nicht viel, Herr Nuhr. In der Adaption eines Zitats, das einmal wegen Thilo Sarrazin entstanden ist, könnten Sie, wenn sich ihre kabarettistischen Fähigkeiten in Zentimetern ausdrücken würden, unter dem Teppich Fallschirm springen.

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Ausgerechnet das Patentamt!

Bei den “easter eggs”  von Sven Soltmann fand ich diese absurde Patentverletzung des Bundespatentamtes. Man kann beim Amt dort eine Software downloaden mittels derer man seine Erfindung oder was auch immer online anmelden kann bzw. die Anmeldung am Rechner zu Hause vorbereiten kann. Und dann soll man folgendes machen:

  • Starten Sie das Programm DPMAdirekt
  • Drücken und halten Sie die Tasten “ALT” und “Shift
  • klicken Sie bei gedrückt gehaltenen Tasten auf den Link “Letzte Suche
  • Was passiert dann? Tja dann kann man das gute alte Pacman spielen und 255 (!!!) Level überwinden.

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    CDU überklebt Plakate der Piratenpartei

    Was ist das denn? Die CDU überklebt, wie das Blog nerdcore weiß, Wahlplakate der Piratenpartei.

     

    CDU überklebt Wahlplakatr der Piratenpartei! (Bild: nerdcore)

    Hat die CDU die Zahlen bei LifeGEn gelesen?

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    “New Yorker” kennt den Akkusativ nicht

    Die Textilkette “New Yorker” kennt den Akkusativ nicht, wie dieses Foto belegt:

    Was sollst Du zeigen? Deinen Dress! Das ist der vierte Fall, auch Akkusativ genannt.

    Und hier für die Werbestrategen von “New Yorker” weitere infos zum Akkusativ:

    Der Akkusativ ist ein grammatikalischer Fall (lateinisch Kasus). Er markiert in vielen Sprachen (z. B. im Deutschen und Lateinischen) typischerweise die semantische Rolle, die nicht aktiv handelt (= Patiens; siehe Beispiele unten). Er wird auch als sogenannter Wenfall bezeichnet, da man nach dem Akkusativ mit „Wen …?“ (bzw. „Was …?“) fragt. Er wird in der deutschen Grammatik als der 4. Fall bezeichnet.

    Die Bezeichnung „Akkusativ“ leitet sich vom lateinischen casus accusativus ab („die Anklage betreffender Fall“, von accusare „anklagen“; falsch aus altgriechisch αἰτιατική aitiatikḗ übersetzt, von αἰτία aitía „Ursache, Grund“, aber auch „Anklage“).

    Da können wir Piraten uns um Bildungsgerechtigkeit so viel bemühen, wie wir wollen: Dagegen kommen auch wir nicht an, wenn Textilketten in ihrer Werbung sprachliche Grundregeln abschaffen!

    Aber möglicherweise haben bei “New Yorker” ja auch dunkle, böse Mächte die Hände im Spiel. Denn dort passieren ja Dinge unwissentlich, wie Ihr hier in den Nutzungsbedingungen des dortigen Webangebotes sehen könnt:

    Wenn du noch nicht volljährig bist, nutze diese Website nur mit Zustimmung deiner Erziehungsberechtigten. Der Schutz personenbezogener Daten von Kindern ist uns ein besonderes Anliegen. Wir erheben daher wissentlich keine Daten von Minderjährigen, sofern nicht die Erziehungsberechtigten ihre Zustimmung erteilt haben.

    Soso!

    (Danke, Frank, für das Foto von Deinem iPhone. Gerne mehr davon!)

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    Hirn ist alle, jetzt gibt´s nur noch Ti….

    … soll Gott gesagt haben, als Dolly Buster für ihren irdischen Aufenthalt ausgestattet wurde. Wie komme ich bloß auf diesen – zugegebenermaßen chauvinistischen – Stammtischwitz?

    Ob das mit diesem Eintrag im Blog von Vera Lengsfeld zu tun haben könnte?

    Brauchen wir so viel?

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    Einmal mehr Wahnsinn

    Dem Titel dieses Blogs gerecht werdend zeige ich uns hin und wieder wirklich Schräges aus dem Internet. Da gibt´s zum Beispiel die Seite “ThisIsPhotobomb“. Hier finden wir Fotos, die deswegen nicht so recht gelungen sind, weil sich irgendwer ins Bild gemogelt hat, so wie unser schnorrender Freund hier:

    schnorrer

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    Wie war ich?

    In unserer Leistungsgesellschaft ist es nur zu natürlich, dass sich selbst die schönsten Momente im Leben bewerten lassen müssen. Und damit dies objektiv möglich wird, hat man das iPhone entwickelt und dafür das Applet “Passion“.

    "Passion", das sinnvollste aller Apps (Bild: FlickR)
    Das Applet nutzt die technischen Möglichkeiten des iPhone wie das Mikrofon und den Beschleunigigungssensor. Nach dem Sex sagt einem das iPhone dann, was man auf einer Skala von 1 bi 10 geschafft hat.

    Man schnallt sich das iPhone ums Handgelenk oder legt es irgendwo auf dem Bett ab. Man kann das iPhone, wie CHIP schreibt, auch in die Hosentasche stecken, wobei sich dann allerdings die Frage stellt, ob das Mikrofon beim Quickie wirklich brauchbare Messdaten liefert. Und die darf man doch wohl bei einem stolzen Kaufpreis von 4,- € für das Applet verlangen, oder?

    Und damit sind wir beim springenden (G-)Punkt, der nur bei einem pingeligen Deutschen Fragen aufwirft. Bestimmt das Lustempfinden des/der Partners/in des Programmierers Chris Alvarez nun über unser aller Selbstbewusstsein?

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    Rente mit 75?


    Der Mann, der das Webangebot “webmaster-4you.de” betreibt, heißt Roland Suckow und ist 70 Jahre alt.

    Seine Seite soll unter Kundigen bereits “Kult” sein, wenn man dem SPIEGEL glaubt. Die tatsächlich optisch ein wenig an den Anfang des Internets erinnernde Seite beginnt mit einer Kurzvorstellung des Herrn Suckow. Dann folgt ein fiktives Kundentelefonat.

    Und damit der potentielle Kunde auch weiß, worauf er sich flashmäßig einlässt, kann er gleich mal links die Referenzseiten des rüstigen Rentners aufrufen. Und da empfehle ich euch doch “Faust-4you.de”.

    Absolut spannend ist natürlich der sechsstündige (!!!) virtuell mit Bluescreen-Technik dargebotene Faust des Alois Mösenbichler, der als die Neuentdeckung des bajuwarischen Internet-Theaters vorgestellt wird. Die “Entdeckung” hat natürlich der “Bayern Kurier” gemacht (wer sonst???).

    Ich habe natürlich lange überlegt, ob ich durch Präsentation des Webangebotes eines 70jährigen Webdesigners nicht Millionen von Rentnern und angehenden Rentnern in den Rücken falle. Schließlich liest man im Arbeits- und Sozialministerium auch gelegentlich im Internet mit. Und was, wenn Olaf Scholz so auf eine weitere dumme Idee gebracht wird? Die Rente mit 75? Und erst dann, wenn die unruhige Hand die Tastatur nicht mehr zielsicher trifft?

    Der Quelltext des Webangebotes enthält einen Verweis auf das Angebot von “www.w3.org”, der sich auf der Seite ein wenig versteckt links oben befindet. Man schreibt die Seiten also in “xhtml”, was nicht von allen Browsern vertragen wird. Aber wer so exzessiv “flasht”, der braucht auch keine vernünftige Programmiersprache, gelle?!

    xLDen>de GoogleDicC
    Höhle , Versteck , Klause , Bau

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    Abwrackprämie in eigener Sache

    Heinz-Peter Haustein
    Beim Stöbern im Internet habe ich eben beim FOCUS ein ganzbesonderes Video gefunden, dass ich Euch nicht vorenthalten kann.

    Es gehört zur Serie Politiker-Podcasts und erlaubt uns einen tiefen Einblick in die intellektuelle und emotionale Welt des FDP-Bundestagsabgeordneten Heinz-Peter Haustein, der uns mit seinen epochalen Erkenntnissen zu Westerwelle und einer Abwrackprämie für Fahrstühle (der Podcaster ist Inhaber einer Fahrstuhlfirma) eindrucksvoll klar macht, was wir gewiss nicht im nächsten Bundestag brauchen:

    Hochinteressante und nicht minder intellektuelle Ergüsse finden wir übrigens in Heinz-Peter Hausteins Videokanal bei YouTube. Neoliberale Plattitüden aus dem Off eines Westerwelle-Claquers (Zitat: “Ein feiner Mann, der dieses Land erneuern kann.”)!

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    Irlands Rückfall ins Mittelalter

    Mit dem “Godfather of Blogs”, dem Schockwellenreiter, bin ich ja in fast allen Punkten einer Meinung. Beim Thema Religion allerdings trennen sich unsere Wege jedoch regelmäßig. Nun aber tendiere ich auch in diesem Punkt in seine Richtung, denn was sich die Iren einfallen lassen, kann nicht gottgewollt sein und wird trotzdem mit seiner Existenz begründet:

    Blasphemie kostet in Irland demnächst bis zu 25.000,- € Geldstrafe!

    In der SÜDDEUTSCHEN heißt es dazu:

    Es geht um ein Reform eines Gesetzes zur üblen Nachrede, das auch eine Passage zur Blasphemie enthält. Danach kann Gotteslästerung neuerdings mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro belegt werden.

    Das Parlament hat das Gesetz mit einer Stimme Mehrheit Mitte Juli verabschiedet. Trotz erheblicher Kritik vieler Abgeordneter verteidigte Justizminister Dermot Ahern die neuen Regelungen mit dem Hinweis auf die irische Verfassung von 1937. Dort heißt es, dass die Veröffentlichung von “gotteslästerlichem, umstürzlerischem oder unsittlichem Material” strafbar sei.

    Das hatten wir doch schon mal, oder? Guckst Du hier!

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    Knallharter Spot

    Sabine Bätzing
    Wie lange wird es dauern, bis solche Spots wie dieser hier aus Australien auch bei uns gezeigt werden? Sabine Bätzing, unsere Bundesdrogenbeauftragte, wird nicht mehr so richtig ernst genommen, nachdem sie vorgeschlagen hat, ein Schulfach zum Thema “Alkoholmissbrauch” einzurichten. Die Lehrer meinen dazu , dass sie bereits sehr viel an “Reparaturpädagogik” leisten würden. Da ist für “unendlich naive Patentrezepte” kein Platz mehr!

    Hier aber erst einmal der rüde Versuch der Australier, auf die Gefahren des Autofahrens nach Cannabiskonsum hinzuweisen:

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    Trauerkanal

    Der Kölner Express meldet, dass die Bestatter noch in diesem Jahr mit einem Trauerkanal auf Sendung gehen wollen. Was erwartet uns denn da programmtechnisch?

    “Themen, die für ältere Menschen relevant sind”, sagte Gernig. “Wer einmal einen Todesfall in der Familie hatte, weiß, wie viele Fragen damit verbunden sind.” Unter dem Titel “Verarmt, verscharrt, vergessen” werde auf die steigende Zahl von Sozialamts-Bestattungen eingegangen.

    Klasse! Als wenn das uns angebotene Fernsehprogramm nicht schon traurig genug wäre…

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