Beiträge getagged ‘Mitmach-Web’

Streetview-Mobile von Google in Berlin verwanzt

7 Februar 2010

Das ist doch mal eine äußerst coole Aktion! Die Leute von Free Art & Technology haben ein Google Streetview-Auto in Berlin mit einem GPS-Sender verwanzt. So können wir nun alle verfolgen, wo sich das Gefährt der Datenkrake befindet. Wer neugierig die Neugierigen beobachten will, kann dies hier tun. Eine recht große Karte, die Euch die Aktivitäten des Streetview-Mobils zeigt, könnt Ihr Euch hier anschauen: http://streetcar.fffff.at/ (Update der Karte alle zwei Minuten)

Wir dürfen alle gespannt sein, wie tolerant sich Google an dieser Stelle zeigt und wie Google es selbst mit der Transparenz hält.

Problemlos updated

22 Dezember 2009

Habe gestern dieses Blog problemlos auf die Version 2.9 de updated. Das klappte auf Anhieb und völlig problemlos. WordPress scheint endlich erwachsen zu werden.

Gut so.

Wenn das wahr ist …

19 Dezember 2009

… was mir da als Dokument zugespielt wurde, wirft das ein weiteres sehr negatives Licht auf die Veranstaltung in Kopenhagen, zu der am besten dieser Tweet hier passt:

@bernderk : In Kopenhagen läufts super:Man hat sich für 2025 auf nen Folgetermin in New York geeinigt der dann vermutlich ins Wasser fällt.



Protest Kopenhagen

(Nachtrag: Und es ist wahr! Das ZDF veröffentlicht diesen Brief in seinem Internetangebot hier ganz unten!)

Wenn Google uns EtherPad nimmt, wehren wir uns!

19 Dezember 2009

Weil Google sein Waveprojekt unbedingt pushen will, wird EtherPad im März nächsten Jahres eingestellt. Piraten sind erfinderisch und wissen sich zu wehren. Die schwedische Piratenpartei hat daher nun “PiratePad” online gestellt. Damit können wir nun weiterhin googlefrei gemeinsam an Dokumenten arbeiten.

Screenshot von "PiratePad"Gut so!

Einer für den Morgen (piratig aufgelegt)

18 Dezember 2009

Dass die Musikkultur im Internet auf neue Beine gestellt werden muss, ist wohl jedem vernunftbegabten Menschen klar. Ein Urheberrecht aus einer Zeit, in der man sich eben nicht vorstellen konnte, Musikstücke über die Telefonleitung tauschen zu können, eignet sich nur zur Kriminalisierung von weiten Teilen der Bevölkerung, nicht aber für einen zeitgemäßen Ausgleich zwischen den Künstlern und den Konsumenten.

Wirklich schlaue Musiker wie beispielsweise die Arctic Monkeys nutzen das Internet so, dass sie kostenlos ihre Alben zum Download anbieten. Diesen Weg ist nun auch der deutsche Musiker “Thilo mit h” gegangen. Auf seiner Seite bei myspace.com könnt Ihr Euch sein komplettes Album herunterladen.  Musikalisch irgendwo zwischen Liedermacherei und ein wenig Punk angesiedelt erwarten Euch Stücke aus dem Leben für das Leben. Hier ein Vorgeschmack mit “Ohne Mich”:

Und ich hatte schon geglaubt, die deutsche Liedermacherkultur wäre tot.

In 1 1/2 Stunden Abmahn-Flashmob in Frankfurt

12 Dezember 2009

Um Punkt 14:00 Uhr findet in Frankfurt ein bemerkenswerter Flashmob statt, über den Ihr hier mehr erfahren könnt. Es geht um das Thema “Abmahn-Wahn” und man trifft sich um 14:00 Uhr am Brunnen auf der Zeil.

Bloggertreffen in Hamburg

11 Dezember 2009

Manchmal ist es wirklich ein Kreuz mit den Terminen. Verdammte Kiste! Am heutigen Bloggertreffen in Hamburg hätte ich nun wirklich zu gerne teilgenommen, zumal mir die dort geplante gegenseitige Geschenkidee ausnehmend gut gefällt.

Aber heute ist der einzige Abend in dieser Woche, der nichts mit Piraten und Blogs zu tun haben soll. Es gibt ja auch noch eine rein analoge Welt …

Wollen oder können sie nicht?

11 Dezember 2009

Nach meiner Rückkehr vom gestrigen Piratenstammtisch in Neumünster, der zwar dünn besucht, dadurch aber sehr nett und intensiv war, habe ich mir Harald Schmidt gegeben. In seiner Aufarbeitung der Woche kam Hilmar Kopper zu Wort, der in bekannter “Peanutsmanier” auf die Diskussion rund um die Boni für totalversagende Bankmanager folgendes sagte, das mal so ein richtiger Griff ins Klo ist:

“Boni? Boni ist bei uns ein Quatschwort. Wir zahlen eine variable erfolgsabhängige Vergütungskomponente.”

Viel, viel besser gefällt mir da schon, was Güdesweiler in seinem Blog “Des Schwachsinns fette Beute” zu den Schildbürgern sagt, die uns regieren. Selten habe ich in einem Blog die Dinge sprachlich und inhaltlich so flüssig und gut aufgearbeitet bekommen. Klasse!

Und warum sich die Piraten für Probleme so wenig interessieren, die mit ihren Kernthemen (in diesem Fall “Transparenz”) zu tun haben und sich stattdessen an Symbolik aufhalten, ist auch eine Frage. Hier und hier habe ich mich mal mit programmatischen Dingen beschäftigt und so gut wie kein Echo bekommen.

Zurück zur Überschrift dieses Posts. Hilmar Kopper will gewiss nicht, bei unserer Regierung wissen wir es nicht und bei den Piraten kann sich das noch ändern (hoffentlich!!!).

Schluss mit AMAZON?

7 Dezember 2009

Nachstehende Mail habe ich an AMAZON geschickt:

Hallo!

Trifft es zu, dass Sie die NPD im Partnerprogramm haben? Trifft zu, was ich zu meinem Entsetzen als treuer Amazonkunde und Amazonpartner lesen musste:

“Wer auf der netzinternen Suchmaschine von Amazon.de bestimmte Suchbegriffe wie „Rechtsextremismus“ oder „NSDAP“ eingibt, findet in den Ergebnissen nicht nur Bücher und andere Artikel zum Thema, sondern wird direkt eingeladen durch Betätigung eines Links sich in den Newsletter der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) einzutragen. Zudem verlinkt Amazon.de auch zu anderen zweifelhaften Angeboten, wie zu einem Onlineshop aus Radeburg, der Klamotten der der bei Neonazis beliebten Modemarken “Thor Steinar” und ‘”Eric & Sons” verkauft.”
(Quelle: http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/amazon-verlinkt-npd/)

Sofern dies zutrifft und Sie es nicht ändern, fordere ich Sie höflich auf,
1. meinen Kundenaccount samt seinen Daten und
2. meinen Partneraccount mit seinen Daten sofort zu löschen.

Ich hoffen inständig, dass Sie so klug und vernünftig sind, sich vom Rechtsextremismus zu distanzieren.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Dudda

Mal sehen, wie AMAZON reagieren wird. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

P.S. Danke an die Twitterin occu für diesen Hinweis!

So nutzen wir das Internet

7 Dezember 2009

Gestern habe ich bei einer bemerkenswerten Aktion mitgemacht. Die “Operation Broelio” unter dem hashtag “#broelio” bei Twitter war eine hochinteressante Brainstormingveranstaltung, bei der wir für die Landtagswahl in NRW am 9. Mai 2009 in einer SWOT-Analayse die CDU zum Thema gemacht haben.

Mit einem Spitzendurchsatz von zeitweise 580 Tweets pro Stunde haben wir trotz des immer noch andauernden Totalausfalls der Piratenserver und dem damit verbundenen Informationsdefizit sofort einen Platz unter den Top Ten der Twitterthemen erreicht. Die dabei geäußerten Meinungen und Einschätzungen waren spannend, aufschlußreich und in vielen Punkten eindrucksvoll kongruent.

Mein Dank geht an die Piraten, die sich die Nummer haben einfallen lassen. Einmal mehr zeigt sich damit, dass Piraten erfinderisch die enormen Möglichkeiten des Internets sinnvoll zu nutzen wissen!

Über Gugel-Zombies

26 November 2009


Da verneige ich mich doch in aller Ehrfurcht und Demut. Wie im “gujahr´s blog” die Gegenwart, der Journalismus, iTunes-Zeitungen und der vermeintliche Horror der Informationsgesellschaft auf den Punkt gebracht wurde, ist ganz großes Blog-Kino!

Einmal mehr sh:z oder gedrucktes Valium

24 November 2009

Piraten gegen RechtsextremismusAn der Husumer Demo gegen Rechtsextremismus haben nur linke Spinner und gewaltbereite Autonome teilgenommen, die allesamt nur mit Ach und Krach und von der Polizei zu bändigen waren. Wusstet Ihr das schon? Nein? Na, dann schaut doch mal hier bei der Veröffentlichung des sh:z nach. Auch das im Artikel verwendete Foto verstärkt den Eindruck, als ob in Husum nur ein paar Spinner auf der Straße waren, die die Demo als willkommenes Forum für die Selbstdarstellung brauchten. Tatsächlich fanden sich in Husum unerschrockene Demokraten zur Demo ein, die in der Mehrheit alles andere als das waren, zu dem die zum sh:z gehörenden “Husumer Nachrichten” sie fälschlicherweise durch ihre verfälschende und unvollständige Darstellung gemacht haben.

Dass der sh:z durch seine “Husumer Nachrichten” mit keinem Wort auf die Redebeiträge und damit also auf das Ziel der Demo eingeht, wundert den Kenner der schleswig-holsteinischen Presselandschaft überhaupt nicht mehr. Schließlich sprach dort ja auch die Piratin Angelika Beer, deren Existenz den Schleswig-Holsteinern ja schon seit Jahren vom sh:z verschwiegen wird.

Schlimm an diesem unverantwortlichen Handeln des sh:z ist, dass der Bevölkerung suggeriert wird, dass das eine Problem, der Rechtsextremismus, sich eigentlich durch das vermeintlich andere Problem, den Linksextremismus, so aufhebt, dass alle ruhig schlafen können. Und damit die heile Welt des Schleswig-Holsteiners bloß erhalten bleibt, sorgt die Polizei für das Übrige. Gäbe es in Schleswig-Holstein Pressevielfalt statt gedrucktem Valium, hätten es Extremisten tatsächlich sehr viel schwerer, sich zu entfalten. Die breite gesellschaftliche Ächtung wäre ihnen gewiss und sie wären bestimmt nicht so dreist, wie sie es auch dank der gedruckten Schlafmittel aus dem sh.z sein können.

Im ansonsten verschlafenen Husum passiert weißgott nicht viel, so dass die korrekte, vollständige Berichterstattung über die Demo dem Ereignis gerecht geworden wäre. Dazu hätten O-Töne von den Veranstaltern, den Rednern und auch von den Demonstrationsteilnehmern gehört. Dazu hätte natürlich auch gehört, dass mindestens ein Foto veröffentlicht wäre, das den optischen Eindruck der Demo wahrheitsgemäß wiedergegeben hätte. So hätte Pressearbeit ausgesehen, die ihre Verantwortung wahrnimmt und und den Mindeststandard von Journalismus bedient. Beides kann und/oder will der sh:z offensichtlich nicht leisten.

Ein Schaumschläger als Außenminister

15 November 2009

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Diese aus der lateinischen Sprache entstammende Redewendung ist unserem amtierenden Außenminister völlig fremd – auch wenn “Mutti” Merkel gerne anderes verbreitet. Für mich ist ein Außenminister Westerwelle so peinlich wie es der Bundespräsident Heinrich Lübke stets war. Von seinen bürger- und freiheitsrechtlichen Ansprüchen hat sich Guido Westerwelle mit einjähriger zeitlicher Verzögerung verabschiedet, wie der Koalitionsvertrag belegt.

Da war doch mal ein Video fällig, nicht wahr? Bitteschön!

Der Wert meiner Webseite

14 November 2009

Wenn ich mich mal mit anderen Promis vergleiche, liege ich gar nicht mal so schlecht im Rennen, so weit es um den pekuniären Wert der Webseite geht:

Guido Westerwelle

€ 59.668,76

Angela Merkel€ 107.952,99

Wolfgang Dudda€ 50.754,59

Sigmar Gabriel€ 20.785,77

Gregor Gysi€ 19.558,23

Horst Seehofer€ 1.210,04

Renate Künast€ 19.042,04

P.-H. Carstensen€ 1.402,29

pdf für Spesenritter von der Spesendruckerei

13 November 2009

In New York haben es Spesenritter besonders gut. Als Werbegag hat sich ein tatsächlich existentes Speiselokal der gehobenene Klasse etwas für die Gäste ausgedacht, die einen besonderen Ausgabenachweise für die Speiserechnung benötigen.

Einfach den Rechnungspreis auf der Homepage eintippen und sich dann aussuchen, welche Rechnung man braucht. Ein Bucheinkauf? Eine Software, die die Firma immer schon brauchte? Was auch immer, man bekommt eine akkurate Rechnung gleich online oder eben per Mail.


Danke an Tobias K. für den netten Tipp!

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