An der Husumer Demo gegen Rechtsextremismus haben nur linke Spinner und gewaltbereite Autonome teilgenommen, die allesamt nur mit Ach und Krach und von der Polizei zu bändigen waren. Wusstet Ihr das schon? Nein? Na, dann schaut doch mal hier bei der Veröffentlichung des sh:z nach. Auch das im Artikel verwendete Foto verstärkt den Eindruck, als ob in Husum nur ein paar Spinner auf der Straße waren, die die Demo als willkommenes Forum für die Selbstdarstellung brauchten. Tatsächlich fanden sich in Husum unerschrockene Demokraten zur Demo ein, die in der Mehrheit alles andere als das waren, zu dem die zum sh:z gehörenden “Husumer Nachrichten” sie fälschlicherweise durch ihre verfälschende und unvollständige Darstellung gemacht haben.
Dass der sh:z durch seine “Husumer Nachrichten” mit keinem Wort auf die Redebeiträge und damit also auf das Ziel der Demo eingeht, wundert den Kenner der schleswig-holsteinischen Presselandschaft überhaupt nicht mehr. Schließlich sprach dort ja auch die Piratin Angelika Beer, deren Existenz den Schleswig-Holsteinern ja schon seit Jahren vom sh:z verschwiegen wird.
Schlimm an diesem unverantwortlichen Handeln des sh:z ist, dass der Bevölkerung suggeriert wird, dass das eine Problem, der Rechtsextremismus, sich eigentlich durch das vermeintlich andere Problem, den Linksextremismus, so aufhebt, dass alle ruhig schlafen können. Und damit die heile Welt des Schleswig-Holsteiners bloß erhalten bleibt, sorgt die Polizei für das Übrige. Gäbe es in Schleswig-Holstein Pressevielfalt statt gedrucktem Valium, hätten es Extremisten tatsächlich sehr viel schwerer, sich zu entfalten. Die breite gesellschaftliche Ächtung wäre ihnen gewiss und sie wären bestimmt nicht so dreist, wie sie es auch dank der gedruckten Schlafmittel aus dem sh.z sein können.
Im ansonsten verschlafenen Husum passiert weißgott nicht viel, so dass die korrekte, vollständige Berichterstattung über die Demo dem Ereignis gerecht geworden wäre. Dazu hätten O-Töne von den Veranstaltern, den Rednern und auch von den Demonstrationsteilnehmern gehört. Dazu hätte natürlich auch gehört, dass mindestens ein Foto veröffentlicht wäre, das den optischen Eindruck der Demo wahrheitsgemäß wiedergegeben hätte. So hätte Pressearbeit ausgesehen, die ihre Verantwortung wahrnimmt und und den Mindeststandard von Journalismus bedient. Beides kann und/oder will der sh:z offensichtlich nicht leisten.