Zug des Lebens

31 Januar 2010 von Wolfgang Dudda Kommentieren »

Ich weiß nicht, was ich im Jahr 2000 getrieben habe. Es muss jedenfalls verdammt wichtig gewesen sein, weil mir einer der schönsten Filme der Filmgeschichte damals entgangen ist: “Zug des Lebens

Wenn sich Partisanen, die immer wieder Probleme damit haben, ihren Auftrag, einen Zug in die Luft zu sprengen, die Augen reiben und nicht glauben wollen, was sie sehen, nur weil SS-Männer zusammen mit Juden das Sabbat-Gebet sprechen, dann ist das die Folge einer “Selbstdeportation” eines ganzes jüdischen Dorfes irgendwo in Osteuropa. Dieses Dorf hat sich alte Waggons und eine alte Lokomotive besorgt, SS-Uniformen selbst geschneidert und auch sonst alles getan, das getan werden musste, um mit dem Zug vor den Nazis nach Palästina zu flüchten. Tragikomisch und mit einem wunderbaren jiddischen Humor ausgestattet, der augenzwinkernd mal die Deutschen, mal die Juden und auch die Zigeuner bedenkt, verzaubert dieser Film von der ersten bis zur letzten Minute mit seinem überraschenden Ende.

Ganz, ganz großes Kino!

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2 Kommentare

  1. occcu sagt:

    Yeah! Du hast ihn also geguckt. Fein. :o )

  2. marax79 sagt:

    Fürwahr, ein wundervoller Film.

    http://www.youtube.com/watch?v=W9qVQtJbQsE

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