Er kann´s nicht lassen

30 November 2009 von Wolfgang Dudda Kommentieren »

Die häßliche, reaktionäre Fratze des Pseudointellektuellen begrüsst die Entscheidung der Schweizer gegen den Bau von Minaretten. Dass dieser Volksentscheid von einer wirklich am äußersten rechten Rand angesiedelten Gruppe initiiert wurde, ist dem esoterischen Imam der Piraten, auch Stefan Aaron Koenig genannt, einerlei. Er hat Respekt vor der Entscheidung und untermauert alles auch noch mit Hasszitaten des Islam. Das ist nicht einmal mehr BILD-Niveau.

Das ist konsequent ausländerfeindlich und religiös diskriminierend.

Was muss eigentlich noch alles passieren, bis der Herr endlich die Konsequenzen zieht oder andere sie für ihn ziehen, um der Piratenpartei weiteren Schaden zu ersparen?

Dieses Mal kommt er damit nicht durch und auch nicht davon!

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24 Kommentare

  1. Anne Alter sagt:

    Bin ganz Deiner Meinung. Ich kann dieses Überfremdungs- und Radialitätsgesabbel einfach nicht mehr hören. Die müssen ihren letzten Moslem im Kino gesehen haben.

  2. Sebastian Pochert sagt:

    Herr Dudda,

    ich kann Ihre Position nicht verstehen und Sie gehen zu weit!
    Es zeugt nicht von guter Erziehung, jemanden als “häßlich”, “BILD-Niveau” oder “Pseudointellektuellen” zu beschimpfen. Wer auf diese Art und Weise argumentiert, weiß, dass man selbst keine gescheiten Argumente hat.
    Ich finde in den Ausführungen von Herrn König keine ausländerfeindlichen Aussagen, so wie Sie es behaupten. Ich bin auch nicht der Meinung, dass er der Partei damit Schaden zugefügt hat – im Gegenteil – er hat eines unser Ziele, nämlich direkte Demokratie unterstrichen.

    Womit Sie viel eher der Partei schaden, ist ihr Logo “Piratenpartei gegen Rechtsextremismus”. Warum haben Sie nicht gleich das Logo der Antifa 1:1 kopiert?
    Ich distanziere mich sehr weit von dieser Vereinigung. Deren extremistische Aktionen dulde ich ebenso wenig wie rechtsextremistische Aktionen.

    Grüße
    Sebastian Pochert

  3. marax79 sagt:

    Lieber Aaron, man merkt das du vom Thema Islam nicht den geringsten Schimmer hast. Ich hab ja schon viel populistischen Durchfall bei den Piraten gehört aber deine Äußerung schlägt dem Fass den Boden aus! Der Islam ist genauso wie das Christentum eine Religion in dessen Zentrum die Nächstenliebe steht. Eine Minorität im Islam folgt den Lehren von Sayyid Qutb und verbreitet Gewalt und Terror. Die Mehrheit der islamischen Gemeinschaft folgt eher theologischen Lehren wie die von Mohammed Iqbal oder Sayyid Abu’l-A’la Maududi und ist freidliebend und weltoffen.

    Für dich ist der Islam: “Eine politisch-totalitäre Bewegung, die sich anderen Glaubens- und Denkrichtungen überlegen fühlt und den Anspruch hat, Andersdenkende zu bekehren und gegebenenfalls zu töten*” und führst als Argument deiner Meinung Koranverse auf der Website “Zukunft Europa” an. Der erste Koranvers der zum Beweis für die “Mordlust” des Islams herangezogen wird lautet folgendermaßen: Sure 2, 178; Pa:Ihr Gläubigen! Bei Totschlag ist euch die Wiedervergeltung vorgeschrieben: ein Freier für einen Freien, ein Sklave für einen Sklaven und ein weibliches Wesen für ein weibliches Wesen.”

    Diese Wiedergabe des Verses ist schlichtweg falsch und purer Populismus. Es ist nicht der Vers 178 sondern der Vers 179 der 2. Sure und der lautet wie folgt: “O Gläubige, die ihr vermeint, euch sei bei Totschlag (Mord) Vergeltung vorgeschrieben: ein Freier für einen Freien, ein Sklave für einen Sklaven und Weib für Weib! Verzeiht aber der Bruder dem Mörder, so ist doch nach Recht billiges Sühnegeld zu erheben, und der Schuldige soll gutwillig zahlen. Diese Milde und Barmherzigkeit kommt von eurem Herrn. Wer aber darauf sich doch noch rächt, den erwartet harte Strafe.”

    Dieser Vers ist also kein Aufruf zu “Mord, Totschlag, Körperverletzung, Krieg”, sonder ein Teil der islamischen Rechtssprechung, der Scharia!

    Schade, hätte mehr von dir erwartet, Aaron!

  4. Buck sagt:

    Nur mal so Wolfgang: Willst du etwa ein tyisches Beispiel für die Piratenpartei sein? Oder ist dein Vorbild Peter Harry Carstensen, der auch nicht über seine Wortwahl nachdenkt? Du hast in nur einem Absatz sechs Bedeidigungen über einen Abgeordneten der Partei abgelassen, die du auch vertreten willst. Dazu kommt in den letzten beiden Sätzen noch eine nahelegte Rücktrittsforderung und eine Drohung. Das ist echt unterste Schublade, so sollte man nicht miteinander umgehen. Ärgerst du dich, daß er im Bundesvorstand ist und nicht du? Auf die Art und Weise wirst du da aber nicht reinkommen, denn was du da abziehst ist echte Hetze in Verbindung mit einem Verstoß gegen die Meinungsfreiheit.

  5. der Osz sagt:

    Was mich brennend interessiert: Wieso glauben einige, dass Religionskritik automatisch etwas mit rechtem Gedankengut zu tun haben muss? Ich halte das für äußerst naiv.

    Natürlich steckten in der Schweiz auch rechte Köpfe hinter dieser Aktion, daran würde ich niemals zweifeln. Aber ich weiß, dass ich alles, aber nicht rechtsgerichtet bin und trotzdem, wäre ich Schweizer, dafür stimmen würde.

  6. occcu sagt:

    ich fühl mich wieder mal so vor dem kopf gestoßen von diesem koenig, der sich pirat nennt, es ist unglaublich.

    ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie jemand, der heute in westeuropa lebt, derart unaufgeklärte kacke von sich geben kann, dass mir für ein paar minuten wirklich nichts mehr dazu einfällt.

    als er die flamer unter den piraten als “verirrte Linke” betitelte, fand ich ihn einfach nur anders im geiste, aber wenn er das wirklich glaubt, dann soll er das eben tun.

    aber den den islam zu bezeichnen als “eine politische Bewegung mit Allmachtsanspruch aus, die die Gleichberechtigung der Geschlechter, die pluralistische Gesellschaft und die Demokratie explizit ablehnt” ist eine ganz andere ebene. das geht einfach nicht. das ist eine aussage, die mehr vorurteile und unwissenheit enthält als buchstaben.

    pro meinungsfreiheit, contra zensur ist ja toll, aber deswegen muss man doch nicht jedem idioten das wort erteilen (bzw. ihn in das amt wählen, dass ihm die popularität verschafft, dass leute seine ergüsse auch noch lesen).

  7. Jens sagt:

    da ich ja kein piratenpartei-mitglied bin kann ich gerne das beleidigen übernehmen: aaron ist ein dummkopf und stinkt nach pipi. so.

    ansonsten: angenehm, zu sehen, wie die verkappten u-boot rechten in der pp schneller aussortiert werden, als sie “meinungsfreiheit” quaken können. dass leute wie wolfgang hier dafür sorgen daß die einer nach dem anderen über ihren dreck ausrutschen, der ihnen aus dem mund bröckelt find ich sehr prima.

  8. Julian sagt:

    @ Wolfgang & Jens from NRW
    Absolute Zustimmung. Dieser King der minderbemittelten “Hopp Schwiiz”-Schreier ist eine Schande für diese Partei.

  9. julian sagt:

    Es ist wirklich traurig, ich hoffe er nimmt wenigstens mal Stellung. Auf seinem Blog hat er noch keine Einzige Reaktion gezeigt.

  10. Da muss ich dir Recht geben, diesmal ging der Stefan König eindeutig einen schritt zu weit.

    Da wird noch mehr folgen, bin ich mir sicher ;)

    Wer es schafft Mitglieder wie mich gegen sich aufzubringen, die die Meinungsfreiheit wirklich weit gehen lassen und einiges ertragen in dem Punkt….

    naja mal schauen was der Tag heute so bringt.

  11. Jan Lüdtke-Reißmann
    Twitter:
    sagt:

    Sehr geehrter Herr Dudda,

    mit fortgesetztem Befremden stelle ich fest, dass sie zunehmend Meinungen unterdrücken wollen. Der Beitrag von Aaron König greift eventuell kurz, eine rechte Gesinnung ist Selbigem jedoch nicht zu entnehmen:
    Zitat König:
    Es mag solche bedauernswerten Menschen geben, denen alles Fremde suspekt ist und die andere Kulturen und Lebensweisen nicht respektieren – aber ich denke, sie sind eine kleine Minderheit, nicht nur in der Schweiz, sondern auch bei uns.
    Zitat Ende.
    Ich Stelle hirmit folgendes fest:
    Sie schaden fortgesetzt dem Ansehen der Piratenpartei! Wenn Sie der Auffassung sind, dass Aaron König rechtsradikale Äußerungen tätigt, dann ist dies intern zu klären, auch bei den Piraten.
    Beifügen möchte ich, dass der Kampf gegen rechte und linke extreme richtig ist!
    Ahoi! (Ich darf das, ich bin Pirat)

    Jan Lüdtke-Reißmann

  12. Jan Lüdtke-Reißmann
    Twitter:
    sagt:

    Ich komme nicht aus NRW sondern aus BaWü…nur der Vollständikeit halber ;-)

  13. Wolfgang Dudda
    Twitter:
    sagt:

    Die Gedanken sind frei. Das gilt für kluge und das gilt für dumme Gedanken. Daran ändert sich nichts. Auch nicht durch meine Kritik an dem, was ein Bundesvorstand der Piraten äußert. Kritik als Denkverbot zu bezeichnen und sie damit gleichzeitig zu disqualifizieren, kommt einem Denkverbot näher als das, was ich hier tue.

  14. robberknight
    Twitter:
    sagt:

    Ich möchte der Aussage zum Denkverbot auch hier entgegnen:
    Es ist immer die Frage, wie man seine Kritik äußert. Das hat eventuell auch etwas mit dem Grad des Intellektes zu tun. Wenn eine Kritik “so daher kommt”, dass der Eindruck entsteht ein Widerspruch sei weder gewünscht, erhofft oder erbeten, so kann dies aus meiner Sicht durchaus als Denkverbot aufgefasst werden. Es stimmt mich nachdenklich, dass verschiedenste Menschen in meinem beruflichen aber auch privaten Umfeld in den Äußerungen Aaron Königs keine Rechtsradikalität oder Rechtslastigkeit erkennen konnten. Die Beiträge wurden durchweg lediglich als provokant und sehr freiheitlich eingestuft.
    Erstmals wurde ich mit dieser Sicht der Dinge beim Stammtisch in Bonn (ich war dort zu Gast) konfrontiert. Dort hatte ich die Gelegenheit einen Monolog mit dem Landesvorsitzenden zu führen, der mir auch von der Zeit vor der BTW erzählte.
    Es war und bleibt nicht mein Ziel einen Streit “vom Zaune zu brechen”. Ich denke aber dass diese Sicht intern beleuchtet werden muß. Ich frage mich oft wie viele Trolle in den Foren und Blogs unterwegs sind und den Piraten aktiv Schaden wollen um ihre politische Sicht (über die Möglichkeit Kommentare zu schreiben) nach vorne zu tragen.
    Wir haben in der nächsten Zeit erneut Wahlkämpfe zu führen. Diese Art von internen Meinungsverschiedenheiten lassen sich zu leicht durch die Presse ausschlachten.
    Ein freundliches Arr und Ahoi von (fast) ganz unten nach (fast) ganz oben

    Jan aka robberknight

  15. Wolfgang Dudda
    Twitter:
    sagt:

    Ich danke Dir für die um Ausgewogenheit bemühte Sichtweise der Angelegenheit. Ich teile Deine Bewertung der Aussagen Aarons ausdrücklich nicht.

    Das ahoi oder arr nehme ich mit. Dabei gibt es doch ein “Oben und Unten” bei den Piraten ausdrücklich nicht. Ich bin Pirat wie Du. Nicht mehr und nicht weniger. Auf Augenhöhe und voller Zuneigung und Respekt!

    Aber wenn einer von uns einen Shanty anstimmen will, der von anderen Schiffen kommt und mit uns wenig zu tun hat, mache ich den Mund auf. Aaron wurde als Beisitzer gewählt, um maximal die Stimmgabel zu halten, nicht aber um neue Lieder zu intonieren.

  16. robberknight
    Twitter:
    sagt:

    Ahoi in den Norden,

    ich sehe wir verstehen uns! Das mit oben und unten bezog sich eigentlich auf unsere jeweilige geographische Lage in Deutschland. Aber da hab ich mich auch missverständlich ausgedrückt.

    Ein Gruß aus Nürtingen (rechts neben Stuttgart, ein bisschen unten) ;-)

    Jan aka robberknight

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