Archiv für 27. Mai 2008
Eins für den Tag und den D(a)ummkopf
Verfasst von Wolfgang Dudda unter menschenrechte, music am 27. Mai 2008
Der des Kölschen mächtige Christoph Daum sollte sich öfters BAP reinziehen und dabei ganz besonders oft dieses Stück hören, in dem es heißt:
Doch die alles wat anders ess stührt,
die mem Strom schwemme, wie`t sich jehührt,
für die Schwule Verbrecher sinn,
Ausländer Aussatz sinn,
bruchen wer, der se verführt.
Un dann rettet kein Kavallerie,
keine Zorro kümmert sich dodrömm.
Dä piss höchstens e ” Zet ” en der Schnie
un fällt lallend vüür Lässigkeit öm:
” Na un ? Kristallnaach ! ”
Kristallnaach !
Und damit er nicht erst in den Laden laufen muss, um sich die CD zu kaufen, biete ich es ihm hier an. BAP mit dem Stück “Kristallnaach”:
D(a)ummkopf
Verfasst von Wolfgang Dudda unter menschenrechte am 27. Mai 2008
Mit äußerst dummen Aussagen zu schwulen Lebensentwürfen hat der Kölner Trainer Christoph Daum einmal mehr bewiesen, dass er grundsätzlich schneller spricht als denkt. Dass er dabei mit dem Hintern das umstösst, was der DFB mühsam aufbaut, kümmert den nach meiner Meinung am meisten überschätzten Fußballlehrer Deutschlands wenig, wie seine schwache Entschuldigung belegt. Nach wie vor gilt also dieses, was bei spiegel-online so nachzulesen ist:
Auf die Erfordernisse der Jugendarbeit in den Fußballvereinen angesprochen, hatte Christoph Daum dem Deutschen Sportfernsehen (DSF) gesagt: “Da wird es sehr deutlich, wie sehr wir dort aufgefordert sind, gegen jegliche Bestrebungen, die da gleichgeschlechtlich ausgeprägt sind, vorzugehen.” Doch damit nicht genug. In der Dokumentation, die das DSF am kommenden Mittwoch ausstrahlt, führt er aus: “Gerade den uns anvertrauten Jugendlichen müssen wir mit einem so großen Verantwortungsbewusstsein entgegentreten, dass gerade die, die sich um diese Kinder kümmern, dass wir denen einen besonderen Schutz zukommen lassen.”
Dass Daum dies ausgerechnet in Köln, der heimlichen Hauptstadt von schwulen bzw. lesbischen Lebensentwürfen, wagt, ist besonders dumm. Der erste homosexuelle Fan-Club des 1. FC Köln, Rut-Wieß, hat auf seiner Homepage diesen Brief dazu veröffentlicht. Mal sehen, ob Daum sich stellt. Die Alltäglichen Wahrheiten bleiben am Ball…
Ordnung muss sein
Verfasst von Wolfgang Dudda unter software & internet am 27. Mai 2008
Um den eigenen Rechner zu beschleunigen, sollte man ihn regelmäßig defragmentieren. Das von der Illusion eines Betriebssystems, gemeinhin auch “WINDOWS” genannt, mitgelieferte Programm taugt dafür nicht so gut wie das kostenlose Tool Disk Defrag (Download hier), das wesentlich schneller und gründlicher ist.
In der nunmehr erhältlichen Version 1.4.15 wurde das Tool von einigen Bugs befreit. Mit nur 1,36 MB ist es zudem extrem klein geraten.
Einer für den Morgen
Verfasst von Wolfgang Dudda unter music am 27. Mai 2008
David Gilmour, Kopf von “Pink Floyd”, entdeckte 1975 Sängerin Kate Bush. Diese wiederum hatte 1985 einen Riesenhit mit dem Titel “Running Up That Hill”, das für mich immer noch ihr bester Song ist, wenngleich “Don´t Give Up”, vor allem in der mit Peter Gabriel gesungenen Version, beinahe genau so gut ist. Dass David Gilmour ein Verehrer von Jimi Hendrix war, wusste ich. Was ich heute erst bei Wikipedia entdeckte, war dieses: Gilmours lederner, mit Kreuzen besticker Gitarrengurt gehörte einst Jimi Hendrix und wurde ihm von seiner Frau Polly zum 60. Geburtstag überreicht.
Kate Bush überspringt gesanglich mühelos mehrere Oktaven, komponiert ihre Songs und führt bei den Videos grundsätzlich selbst Regie. Sie war eine der ersten Künstlerinnen, die Samples einsetzte. Dass sie bis heute nur einmal, 1979, selbst auf Tour war, ist genau so überraschend wie schade, nicht wahr?
In Text und Musik widmet sie sich einer Vielzahl von Themen wie Inzest, Zärtlichkeit und Erotik, dem Leben nach einem Atomkrieg oder der Faszination der Zahl Pi.
Hier aber nun für Euch und mich “Running Up That Hill” zusammen mit David Gilmour:
Wiki des Tages
Verfasst von Wolfgang Dudda unter antifa, wiki des tages am 27. Mai 2008
Wozu Nazis fähig sind und wie widerlich kreativ sie sein können, zeigt dieses Beispiel. Heute vor 75 Jahren trat die so genannte “Tausend-Mark-Sperre” in Kraft. Wer als deutscher Tourist nach Österreich wollte, der musste zunächst einmal eine Zahlung von tausend Reichsmark an das deutsche Reich leisten. Diese Sanktionsmaßnahme wurde wegen der Ausweisung des bayerischen Justizministers Hans Frank aus Österreich.
Die Maßnahme zeigte Wirkung und der beabsichtigte Effekt trat ein. 1936 wurde sie aufgehoben. Wiederum zwei Jahre später wurde Österreich durch das Anschlussgesetz Teil des Deutschen Reiches.





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